{"id":25,"date":"2013-01-28T12:03:17","date_gmt":"2013-01-28T11:03:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tuswallmerod.de\/?page_id=25"},"modified":"2023-08-10T18:48:47","modified_gmt":"2023-08-10T16:48:47","slug":"vereinsgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.tus-wallmerod.de\/?page_id=25","title":{"rendered":"Vereinsgeschichte"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der Turnverein Wallmerod wurde im Gasthaus: \u201dZum goldenen L\u00f6wen&#8220; am 21. September 1894 gegr\u00fcndet, und zwar auf einer zu diesem Zweck vom Gerichtsassistent Rouge einberufenen Versammlung. Er z\u00e4hlte gleich 33 Mitglieder als Gr\u00fcnder. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der erste Vorsitzende war Herr Rouge<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Um Geld zum Ankauf von Ger\u00e4ten herbei zu schaffen, wurde ein Monatsbeitrag von 50 Pfennig erhoben, und zu Weihnachten 1894 im Vereinslokal &#8222;Gasthaus zum Goldenen L\u00f6wen&#8220; Theater gespielt, welches auch einen namhaften \u00dcberschuss ergab. Jetzt konnte nun Ger\u00e4te anschaffen. Ein Sprungst\u00e4nder war schon besorgt. Dann kaufte man ein Reck. Geturnt wurde bei guter Witterung im Gerhardsberg. Der von der Gemeinde dort zur Verf\u00fcgung gestellte Platz, wurde, soweit dies nicht von der Gemeinde geschah, von den Turnern gerodet und verebnet. Der sch\u00f6ne, von B\u00e4umen umgebene Spielplatz dort ist fast ausschlie\u00dflich das Werk des Turnvereins. Zur Unterbringung der Ger\u00e4te errichtete man dort eine Bretterhalle. Im Winter turnte man im Saal des Vereinslokals. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Im Oktobe1896 \u00fcbernahm Heinrich Kutscheid den Posten als Turnwartes, ein Amt. dass er bis ins hohe Alter mit Hingebung und Opfermut aus\u00fcbte. Leider war bei vielen Mitgliedern die Liebe zur Turnerei nur Strohfeuer, das bald erkaltete. Bei einem 1897hier abgehaltenen S\u00e4ngerfest, verbunden mit Fahnenweihe, z\u00e4hlte der Turnverein nur noch 6 aktive Turner, die aber doch den Festzug mitmachten. Diese 6, und zwar Heinrich Kutscheid , Josef Arnold, Johann Braun, Johann Sch\u00f6nberger, Johann G\u00f6bel, Eugen Bohlen gaben nicht auf und turnten weiter. Ihre Bem\u00fchungen lohnten sich. Der Verein z\u00e4hlte im Jahr 1898 24 Mitglieder. Es wurde ein Barren f\u00fcr 120 Mark gekauft. Das Geld daf\u00fcr wurde durch Theaterspielen und Mitgliedsbeitr\u00e4ge beschafft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">lm Jahre 1900 trat der Verein in den Lahndillgau des Mittelrheinkreises der Deutschen Turnerschaft bei. Um nun den Anforderungen des Gaus in der Turnerei nachkommen zu k\u00f6nnen, wurde noch ein Pferd f\u00fcr 117 Mark angeschafft; Theaterspielen erbrachte wieder den gr\u00f6\u00dften Teil des Geldes. Mit dem Jahre 1901 wurde auch ein Protokollbuch angelegt und gef\u00fchrt, w\u00e4hrend vorher keinerlei Aufzeichnungen \u00fcber die gefassten Beschl\u00fcsse der Sitzungen und Versammlungen gemacht wurde. Das vorher Gesagte st\u00fctzt sich auf m\u00fcndliche Mitteilungen von Gr\u00fcndern. Auch ein richtiges Kassenbuch wurde in Gebrauch genommen. Im Jahre 1902 wurden die Satzungen des Vereins niedergeschrieben und angenommen, desgleichen in 1903 eine Turnordnung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Am 10.1 03 w\u00e4hlte die Jahreshauptversammlung anstelle des von hier versetzten Aktuars Jung den Gerichtssekret\u00e4r Kilbinger zum 1. Vorsitzenden. Ein fr\u00fcherer Beschluss, Turner nach 3-maligem Fehlen in den Turnstunden und den Versammlungen sollten 10 Pfennig Strafe zahlen. wurde dahin umge\u00e4ndert: die flei\u00dfigsten Turnstunden Besucher eines Vereinsjahres bis zu 1\/3 der Jahresdurchschnittszahl der Besucher mit kleinen Wertgegenst\u00e4nden zu belohnen. Dieses System hat sich bew\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der Verein nahm von 1903 an sowohl turnerisch als auch namentlich in Mitgliederzahl zu. Er stieg 1904 bis auf 60 und blieb auf dieser H\u00f6he von da an Jahre lang. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Am 4. Dezember 1904 gr\u00fcndete man eine Gesangsriege zur Ein\u00fcbung eines Grabliedes, eines Trauungsliedes und einiger Turnerlieder. Bei Beerdigung eines Mitgliedes wurde dann auch in der Folgezeit stets das Grablied gesungen, auch bei der Trauung von Mitgliedern auch ein Traulied. Die Lieder \u00fcbte der erste Vorsitzende ein. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Leider erlitt der Turnbetrieb mangels eines geeigneten Raumes zum Turnen im Winter oft gro\u00dfe Unterbrechungen. Es wurde immer klarer, dass ohne Turnhalle hier kein Turnverein richtig gedeihen und seinen Zweck erf\u00fcllen kann Wie war der Turnverein schon herumgeworfen worden. Seit Gr\u00fcndung bis 1902 wurde im Saal \u201dZum Goldenen L\u00f6wen\u201d geturnt. Da dies von dem Inhaber nicht mehr geduldet wurde, weil das Geb\u00e4ude unter der Ersch\u00fctterung leide, schloss der Verein in 1902 mit dem Gastwirt Westh\u00e4user einen Mietvertrag ab, wonach wir in dessen Saal turnten. Da dieser zu niedrig f\u00fcr ein Reck ist, konnte nur am Barren und Pferd geturnt werden. Die Turner halfen sich aber, indem sie den verstellbaren einen Holmen des Barren herauszogen und den anderen \u00fcberecks in die St\u00e4nder m\u00f6glichst hoch einlie\u00dfen, und nun konnte man leichtere Reck\u00fcbungen vornehmen. Hier nun wurde regelm\u00e4\u00dfig zweimal w\u00f6chentlich geturnt. Leider dauerte die Herrlichkeit nur ein Jahr. Der Besitzer wechselte und der Nachfolger gab den Saal nicht mehr her In 1904 wanderten wir wieder und zwar zu Gasthaus Meilinger, der dem Verein seine Kegelhalle zur Verf\u00fcgung stellte. Die war so niedrig, dass, um nur Schwing\u00fcbungen am Barren machen zu k\u00f6nnen, dieser in die Erde eingegraben werden musste .<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Dies war ein arger Notbehelf. Man turnte daher eine Zeit lang in der Schulscheuer. Im Winter war dies aber wegen zu starker K\u00e4lte auch nicht m\u00f6glich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Im Jahre Anfang 1905 machte der Gastwirt Wolf &#8222;Zum Goldenen L\u00f6wen\u201d das Anerbieten, den Turnverein in einer von ihm zu erbauenden Kegelhalle turnen zu lassen, wenn er wieder seine Wirtschaft zum Vereinslokal mache. Mit Freuden griff der Verein zu und zog in 1905 wieder in sein erstes Vereinslokal. Von jetzt ab konnte auch im Winter geturnt werden, da der Verein einen Ofen in die Halle stellte. Man turnte auch meistens im Sommer in der Halle, namentlich, nachdem die Bretterhalle im Gerhardsberg so sehr verfallen war, dass man die Ger\u00e4te nicht mehr darin unterbringen konnte. Wenn auch der Turnstundenbesuch manchmal so gering war, dass ein Riegenturnen nicht stattfinden konnte, so sorgte der Vorstand doch, dass die Turnerei nicht ganz einschlief. Das Vereinsleben nahm allj\u00e4hrlich einen regelm\u00e4\u00dfigen Verlauf. Im Januar war Jahreshauptversammlung, im April Anturnen, gegen Sommer Vorbereitung zum Bezirks-oder Gauturnfest. Anfang Oktober Rekrutenabschied, Weihnachten Konzert. Letzteres bildete einen Hauptanziehungspunkt f\u00fcr Wallmerod und Umgebung. Im Jahre 1912 legte sich der Verein eine Fahne zu. Die Fahnenweihe verbunden mit dem Bezirkswett Turnen des Westerwaldbezirkes des Lahndillgau fand im Juni 1912 statt So gedieh der Verein ruhig weiter, er wuchs an Mitgliederzahl und Dank weise ge\u00fcbter Sparsamkeit schwoll dessen Spareinlage immer mehr an. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Da brach der Weltkrieg aus, der den ganzen Verein lahmlegte. Von den 72 Mitgliedern waren nach und nach 50 zu den Fahnen einberufen. 10 davon starben den Heldentod f\u00fcrs Vaterland, einer blieb vermisst, 4 erhielten das Eiserne Kreuz I. Klasse, 25 das Eiserne Kreuz II. Klasse, 1 den Bayrischen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Milit\u00e4r Verdienstorden IV. Klasse mit Schwertern. Nach dem so ungl\u00fccklichen Ausgang des Krieges konnte der Turnbetrieb noch nicht aufgenommen werden, da infolge der amerikanischen Besatzung kein Raum zur Verf\u00fcgung stand, doch traten viele namentliche Kriegsteilnehmer dem Verein bei, sodass die Mitgliederzahl bis auf 90 anstieg. Im Juni 1919 zogen endlich die Amerikaner ab, und man r\u00fcstete sich zur Feier des 25-j\u00e4hrigen Bestehens des Vereins. Leider brachen Zwistigkeiten innerhalb des Vereins aus, die schlie\u00dflich zu dem Austritt von 20 Mitgliedern und gerade solchen von 16- 26 Jahren f\u00fchrte, sodass ein geregelter Turnbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden konnte. Auch die Feier des 25- j\u00e4hrigen Bestehens wurde aufs n\u00e4chste Jahr verlegt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Im Januar 1921 legte der Erste Vorsitzende Kilbinger sein Amt nach 18-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit nieder. Aus Dankbarkeit f\u00fcr seine lange erfolgreiche T\u00e4tigkeit wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Am 10. Juni 1921 w\u00e4hlte die Hauptversammlung zum Ersten Vorsitzenden den seitherigen Schrift-und Kassenwart Heuchemer. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Mitgliederbewegung zeigt folgende Zahlen: 1898- 30, 1901- 30, 1905 -60, 1910- 70 Nach dem Kriege stieg sie bis auf 90 Nach dem Austritt der 20 Mitglieder waren es immer noch 74, jetzt ist der Stand der Mitglieder 92, dazu kommt noch eine Sch\u00fclerriege von 27 Sch\u00fclern. Im Lauf der Jahre wurden dem Turnverein zur Erbauung einer Halle mehrere kleinere Geldbetr\u00e4ge zuletzt noch w\u00e4hrend des Krieges von der Regierung in Wiesbaden 2000 Mark, ferner von Karl Hutter in New York ein geborener Wallmeroder 1000 Mark gegeben Als nun im Fr\u00fchjahr 1921 eine Unterst\u00fctzung seitens des Ministeriums f\u00fcr Volkswohlfahrt von 20.000 Mark in Aussicht gestellt wurde, hielt man den Zeitpunkt, ein eigenes Sportheim zu gr\u00fcnden, f\u00fcr gekommen, da der Verein schon seit 1913 einen gro\u00dfen sch\u00f6nen Platz erworben hatte .<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Dies ging so zu . Auf Antrag des Ersten Vorsitzenden wurde in der Vereinsversammlung vom 7.3. 1903 beschlossen, einen geeigneten Turn- und Spielplatz zu erwerben und den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Unz\u00e4hlig sind die Versuche und Pl\u00e4ne, die im Laufe der Jahre gemacht wurden. Es gibt fast keine Gewann in der N\u00e4he vom Ort, in der nicht nach einem geeigneten Platz gesucht wurde -ohne Erfolg. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Entweder fand man den Platz nicht an gut oder, was meistens der Fall war, man konnte sich wegen des Preises nicht einigen, da die beschr\u00e4nkten Mittel des Vereins keine gr\u00f6\u00dfere Ausgabe ertrugen. Erst der nun ernannte Rentmeister des Gr\u00e4fl. von Walderdorff\u2018 schen Fideikommisses in Molsberg ging auf den Antrag des Ersten Vorsitzenden auf Verkauf des Walderdorff&#8217;schen etwa 2 Morgen 67 Ruten haltenden Ackers- Nappenheck- ein. Nach l\u00e4ngeren Verhandlungen kam der Kauf zustande, wonach der Turnverein Wallmerod die genannten \u00c4cker, unsern jetzigen Turnplatz f\u00fcr 12 Mark die Rute, insgesamt f\u00fcr 3200 Mark kaufte. In der denkw\u00fcrdigen Hauptversammlung vom 16.3 13 wurde beschlossen, auf diesen Kauf einzugehen und den Verein nach \u00dcberschreibung des Ackers auf seinen Namen in das Vereinsregister des Amtsgerichts hier eintragen lassen Da der Acker gepachtet war und die Pachtzeit noch 2 Jahre dauerte, konnte der Verein den Platz vorerst noch nicht in Benutzung nehmen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Auf Antrag des Vorstandes in der Monatsversammlung vom 16.4 .21 wurde beschlossen, eine Turnhalle zu bauen -ein schwerer Entschluss- da diese nach dem Kostenanschlag 120 000 Mark kosten sollte Die Vorbereitungen nahmen noch einige Zeit in Anspruch, aber am 16 August 1921 wurde der erste Spatenstich von dem Ehrenvorsitzenden Kilbinger getan. Nun ging es z\u00fcgig ans Werk.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Die Gemeindevertretung hatte dem Verein das Holz aus ihrem Wald unentgeltlich zur Verf\u00fcgung gestellt, desgleichen die Steine aus dem Gemeindesteinbruch. Ein Teil der Mitglieder \u00fcbernahm die schwerste und gr\u00f6\u00dfte Arbeit, das Brechen der Steine, ein anderer die Ausschachtung des Bauplatzes, der dritte grub Sand, den man in vorz\u00fcglicher G\u00fcte und anscheinend auch in gen\u00fcgender Menge auf dem Turnplatz erbohrt hatte. Dank der g\u00fcnstigen Witterung schritten die Arbeiten z\u00fcgig fort, obwohl die Mitglieder nur ihre Zeit nach Feierabend benutzen konnten. Am 14. September begannen die Maurerarbeiten, sodass am 20. Oktober 1921 die Grundsteinlegung erfolgen konnte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Heuchemer, I. Vorsitzender <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Kilbinger, Ehrenvorsitzender<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Heinrich Kutscheid, 1. Turnwart<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Steinebach, Johann Kassenwart <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Kaspar Kutscheid, II. Vorsitzender <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Fritz Steinebach, 2. Turnwart<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><u>Und nun noch eine kurze Chronik zum Schluss <\/u><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">1. Die Gr\u00fcndung des TV Wallmerod ist haupts\u00e4chlich auf den damals in Wallmerod ans\u00e4ssigen Gerichtssekret\u00e4r Rouge zur\u00fcck zu f\u00fchren. Ein erster Gedankenaustausch erfolge am 05.01.1894. Am 21 .09. 1894 wurde im Gasthaus &#8218;Zum Goldenen L\u00f6wen&#8216; der TV Wallmerod gegr\u00fcndet <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">2. Im Jahre 1899 trat der TV Wallmerod dem Lahn\/Dill Gau der Deutschen Turnerschaft bei. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">3, Am 10.01 1903 wurde Gesichtssekret\u00e4r Bernhard Kilbinger zum 1. Vorsitzenden des TV gew\u00e4hlt. Unter ihm wurde Wallmerod zu einer Hochburg das Turnen: im gesamten Westerwald. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">4. Eines der wichtigsten Ereignisse in der fr\u00fchen Geschichte das TV war der Ankauf von 2 Morgen und 67 Ruten Land f\u00fcr den Bau eines Turnplatzes. Am 16 06.1913 wurde der Vertrag; unterschrieben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">5. In einer f\u00fcr den Verein denkw\u00fcrdigen Sitzung wurde im April 1921 der Bau einer Turnhalle beschlossen. Die Grundsteinlegung erfolgte um 02 10.1921; die Einweihung fand am 05 .07.1922 statt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">6. Mit Beginn des Kriegs im September 1933 stellte der TV Wallmerod den Sportbetrieb ein. Kaspar Schaaf \u00fcbernahm kommissarisch die Leitung des Vereins. Viele Mitglieder das TV erhielten ihren Einberufungsbefehl und kehrten nicht mehr, einige erst nach 8 oder 9 Jahren zur\u00fcck. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">7. Am 16.02 1946 beantragte der immer noch amtierende 1. Vorsitzende Kaspar Schaaf bei der Milit\u00e4rregierung in Hachenburg die Gr\u00fcndung eines Turn-und Sportvereins mit den Abteilungen Fu\u00dfball, Leichtathletik und Turnen. Der Antrag wurde abgelehnt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">8. Um seine Arbeit als Sportverein weiter f\u00fchren zu k\u00f6nnen, erfolge um 05.09.1946 die Gr\u00fcndungsversammlung nach dem Krieg <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">9. Durch die Erweiterung des Sportgel\u00e4ndes im Jahre I950 stieg auch das Interesse am Sport und somit die Anzahl der Vereinsmitglieder erheblich. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">10. I954 \u00e4nderte man den Vereinsnamen. Der Verein hei\u00dft seitdem : Turn-und Sportverein 1894 e.V. Wallmerod<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">11. In den 70er Jahren wurde eine neue Halle durch die Ortsgemeinde Wallmerod erbaut, nachdem der TuS der Ortsgemeinde das entsprechende Gel\u00e4nde daf\u00fcr \u00fcbertragen hatte. Auf dem ehemaligen Sportplatz des TuS Wallmerod steht die Grundschule des Ortes Wallmerod, die von Molsberger und Wallmeroder Kindern besucht wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Im neuen Jahrtausend entstand in der N\u00e4he der Zentralen Sportanlage eine moderne Dreifachhalle, die Sport-und Kulturhalle der Verbandsgemeinde Wallmerod, die von den Mitgliedern des TuS Wallmerod oft und gerne von Montag bis Sonntag genutzt wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">12. Nach wie vor erfreut sich das Vereinsleben in unserer Gesellschaft einer gro\u00dfen Beliebtheit. In den unterschiedlichsten Formen wird Sport getrieben. In diesem Zusammenlung ist auch in unserem Verein ein Trend zu erkennen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Der Weg f\u00fchrt zum einen zum Gesundheitssport. Hierbei arbeiten \u00c4rzte, Krankenkasse und Verein gemeinsam im Gesundheitswesen. Zum anderen geht der Trend zu modernen Formen des Fit-seins.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Seit den 90er Jahren ist der TuS im Besitz eines eigenen Fitness Studios, welches sich zun\u00e4chst im Keller der in den 70er Jahren erbauten Halle befand. Seit die Halle nicht mehr f\u00fcr Sportbetrieb zur Verf\u00fcgung stand, zogen die Fitnessger\u00e4te mit ihren Teilnehmern ins Geb\u00e4ude der Zentralen Sportanlage um. Als Mitglied kann hier jeder gegen eine geringe Geb\u00fchr trainieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Einzelne Gruppen wuchsen \u00fcberproportional, so die Ju-Jutsu Abteilung, die Fitnessabteilung und die Herzsportgruppe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Mitglieder im TuS Wallmerod kommen nicht nur aus Wallmerod, sondern aus mehr als 20 Orten in n\u00e4herer Umgebung.<\/span><\/p>\n<p><br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Turnverein Wallmerod wurde im Gasthaus: \u201dZum goldenen L\u00f6wen&#8220; am 21. September 1894 gegr\u00fcndet, und zwar auf einer zu diesem Zweck vom Gerichtsassistent Rouge einberufenen Versammlung. 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